Die Entstehung

Épique Eva

Eva erzählt über den Anfang von Épique

Artikel von Eva Johnston - CEO - 

Ein Schotte und eine Holländerin lernen sich auf der Bühne in Stuttgart bei Mamma Mia kennen. Sie spielt die Hauptrolle Sophie, er Ihren Liebhaber Sky. Was auf der Bühne sofort super Chemistry war, hat auch wenige Monate später sich hinter der Bühne entwickelt.

Klischeehafter hätten wir uns wohl nicht kennenlernen können!

Sowohl Dirk als auch ich kommen aus Gastronomie- und Hospitality-Familien. Obwohl wir uns auf der Bühne kennengelernt haben, hat es erst gefunkt als wir angefangen haben übers Essen zu reden. Im Jahr 2015 sind wir von Berlin nach Amsterdam gezogen. Wir haben dort eine kleine Catering Firma gegründet und kochten für Hochzeiten und Events und verkauften unsere Kuchen auf Märkte sowie an verschiedene Cafés und Restaurants. Wir haben in diese Zeit Theater mit unserem Start Up kombiniert und sehr viel gelernt! In 2017 entschieden wir uns beide endgültig aus der Theaterbranche auszusteigen und uns komplett unsere Liebe dem Essen zu widmen. Wie genau wussten wir aber noch nicht…

Also zogen wir erstmal von Amsterdam nach Mittenwald. Ja. Das war erstmal eine große Umstellung… Von einer internationalen Großstadt, zu einem Bergdorf am Fuß der Alpen. Die frische Bergluft und Ruhe hat uns aber viel Zeit und Freiheit gegeben, umzudenken und neue Ansätze zu finden. Wir haben angefangen uns mehr und mehr vegan zu ernähren und unsere gastronomischen Kenntnisse dadurch weiterentwickelt. Auch die Liebe und der Respekt für die Natur wuchs weiter. Dirk hat gelernt essbare wilde Pilze und Kräuter zu erkennen und wir pflanzten unser erstes eigenes Beet an.

Im Sommer 2018 habe ich mich dann dazu entschieden einen Monat vegan, glutenfrei und raffinierten Zucker frei zu ernähren. Ich bin ein etwas ungeduldiger Mensch und viele Freunde und Bekannte haben mir immer erzählt, wie toll es doch ist wenn man die ein oder andere Ernährungsart ausprobiert. Da hab ich mir gedacht, ich pack einfach alles zusammen und bilde mir selber eine Meinung dazu. Dann kam ich gleich am ersten Tag zu der Erkenntnis, wenn ich es nicht selbst zubereite, darf ich ja gar NICHTS essen! An der Stelle muss ich erwähnen, dass ich schon immer einen unfassbaren Heißhunger auf Süßes gehabt habe. Das Dirk früher öfters mal am Abend ins Auto gesprungen ist, um für seine super tolle HANRGY Frau netterweise noch in letzter Sekunde an der Tankstelle ein Eis oder Schokolade zu kaufen, passierte regelmäßig einmal die Woche. Die Schuldgefühle nach einer überzuckerten Bombe waren auch immer ein Teil von diesen  wöchentlichen Ritualen.

Nun hab ich mich schnell auf die Suche nach etwas machen müssen, um diesen fiesen Heißhunger in meinem selbst entwickelten Regime zu stillen. Und voilá, dass war der Durchbruch für meine neue Ernährung! Von einem Raw + Vegan Lifestyle hatte ich zwar damals noch nichts gehört, aber in Australien und Neuseeland war das schon ein Alltagsbegriff. Ich fing also an mit Raw Cakes zu experimentieren und tauchte in die Welt des Fermentierens ein. 

Meine allererste und immer noch eine   meiner Lieblings Rezepturen, war  unser  Lemon + Poppy Slice! So pur vom   Geschmack, so frisch, so leicht und doch   so sättigend, dass sogar mein Heißhunger   auf Süßes mit nur einem Slice gestillt   war…  Als ich dann den Pecan + Caramel   Slice entwickelt habe, wuchs die Idee ganz   langsam, dass diese kleinen veganen   Rohkost Kuchen tatsächlich so genial sind,   dass man sie unbedingt teilen muss. Da   habe ich Dirk spontan vorgeschlagen “Hey, lass uns eine Firma gründen die vegane Raw Pâtisserie herstellt!”. Er war sofort begeistert und hat die Challenge akzeptiert! 

Wir sind heute noch dem Casting Team von Mamma Mia sehr dankbar für die Früherkennung von unserem Chemistry. Dies hat ja letztendlich zu diesem Épique Start geführt!